Gesund Grillen – Grill, Kohle & Co.
Geschrieben von Flex | Kategorie Ernährung | 17. Juli
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Saftige Steaks, knackige Salate, leckere Dips: Es gibt doch nichts Schöneres als ein zünftiges Barbecue in fröhlicher Runde an einem lauen Sommerabend. Hier die besten Tipps für schlanke Grillmeister
Ob spontan oder geplant – ein Grillabend mit Freunden macht einfach gute Laune. Meistens landet dabei Fleisch auf dem Rost. Dabei sollten figurbewusste Grillfans zu magerem Rinderfilet oder Geflügel greifen. Gegrillter Fisch wie Forelle, lachs oder Hering ist ebenfalls eine gute Wahl – und natürlich Gemüse (z.B. Spiesse mit Paprika, Tomaten, Zucchini oder Auberginen). Deiner Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt! Mit den heissen Tipps von SixpackTactics startest du topfit in die Grillsaison.
Auf glühenden Kohlen
Dein Grill sollte stabil, standfest, leicht zu reinigen und einfach zu bedienen sein. Der Klassiker: ein Holkohlegrill. Er ist in der einfachsten Ausführung bereits ab einigen wenigen Euros erhältlich. Für wirklich gute Grills sollte man aber mit mindestens 30 Euro rechnen. Als Brennmaterial benötigst du Holzkohle in Stücken oder als Briketts. Die Stücke halten die Temperatur zwar nicht so lange wie Briketts, dafür brauchen diese aber länger, bis sie die richtige Temperatur erreichen. Achte auf gute Qualität, denn minderwertige Kohle verglüht schneller. Holzkohle aus Kokosnuss-Schalen ist umweltfreundlicher, da weniger Asche zurückbleibt.
Auf deiner Grillparty sollte der Grill stabil und windgeschützt stehen. Die Kohle wird pyramidenförmig in der Mitte des Grills aufgeschichtet. Nehme am besten Lange Kaminhölzer, um den Grillanzünder (neimals Papier, Pappe, Benzin oder Spiritus!) zu entflammen. Die Holzkohle braucht eine halbe bis ganze Stunde, bis das erste Steak gegart werden kann. Nach einer Viertelstunde fängt die Kohle an zu glühen. Falls nicht, kannst du mit einem Blasebalg vorsichtig nachhelfen.
Richtlinien am Rost
Sobald eine weisse Ascheschicht auf der Kohle liegt, hängst du den Rost ein. Zwischen der Glut und dem Rost müssen mindestens 10 Zentimeter Luft sein. Verteile die glühende Kohle gleichmässig unter der Fläche, die du zum Grillen benötigst. Höher als fünf Zentimeter sollte die glühende Schicht nicht sein. Sind die Kohlen grossflächig verteilt, ist die Hitze geringer. Du erhöhst die Grilltemperatur, indem du die Kohle zusammenschiebst und an den Rand neue Holzkohle legst.
Fett, Marinaden und andere Flüssigkeiten, die auf die Holzkohle tropfen, bilden Dämpfe, die sich auf dem Grillgut absetzen und krebserregend sein können. Platziere deshalb unter das Grillgut eine Auffangschale aus Alu, in die das Fett tropfen kann. Gepökeltes Fleisch sollte aus Gesundheitsgründen nicht gegrillt werden. Warte nach dem Grillen, bis die Kohle komplett erloschen ist, bevor du die Asche entsorgst.
Grillen auf dem Balkon
Um deine Nachbarn nicht zu stören, ist ein Gasgrill ideal, der weder Rauch noch Qualm freisetzt. Der Grill benötigt Flüssiggas aus der Flasche: diese Gasflasche ist mit fünf Kilogramm recht schwer, allerdings gibt es mittlerweile auch fahrbare Geräte. Der Grill lässt sich ähnlich wie ein Gasherd bedienen: Nach nur zehn Minuten ist er betriebsbereit und die Hitze einfach regulierbar. Dafür ist der Preis meistens saftig: Mindestens 150 Euro musst du einkalkulieren. Günstiger, ab 30 Euro, kommt der ebenfalls rauch- und qualmfreie Elektrogrill. Einzige Voraussetzung eine Steckdose. Ache beim Kauf auf hitzeabweisende Grille.
SixpackTactics wünscht dir schmackhafte Sommerabende!

